StadtArchivVerein Garbsen e. V. unternimmt Exkursion vom 9. bis 12. Mai 2024 (Himmelfahrtswochenende) in den Unterelbe-Raum

 

An Mitglieder und Interessierte!

 

Der StadtArchivVerein Garbsen plant, wieder eine mehrtägige Himmelfahrt-Exkursion zu unternehmen, die in diesem Jahr in den Raum Stade – Cuxhaven führen soll.

 

Wir wollen die Besonderheiten der Region entlang der Elbe kennenlernen und wie bei früheren Exkursionen insbesondere Archive vor Ort und historisch interessante Stätten aufsuchen. Dazu gehört u. a. eine Führung im Niedersächsischem Landesarchiv Stade am Freitagvormittag (10. Mai). Der Besuch eines weiteren Archivs (Stadtarchiv Cuxhaven) befindet sich in Planung.

 

Weiter wollen wir Schlösser, Museen (evtl. "Windstärke-10-Museum" in Cuxhaven) und Kirchen besichtigen und natürlich auch etwas von der Landschaft erleben – von den Apfelbäumen bis zu den Nordseedeichen. Eine Zusammenstellung des Pro-gramms soll es spätestens ab 29. Februar 2024 geben.

 

Start soll am Donnerstagmorgen, 9. Mai 2024, hier in Garbsen sein. Der Treffpunkt wird noch bekanntgegeben. Wir wollen mit Privat-PKW fahren, möglichst in Fahrgemeinschaften – und werden durchaus einige Kilometer kreuz und quer durch diese interessante Gegend zwischen Weser und Elbe zurücklegen.

 

Im Vorfeld dieser Planung ist es aber wichtig zu wissen, wer Interesse hat an dieser Tour teilzunehmen. Und weil wir nach Möglichkeit ein gemeinsames Hotel bewohnen wollen, müssen wir sehr zeitig buchen – d.h. wir brauchen eine möglichst schnelle verbindliche Zusage, ob Sie teilnehmen möchten.

 

Die Kosten lägen pro Person voraussichtlich bei ca. 180.- € für drei Übernachtungen im Doppelzimmer incl. Frühstück. Für Einzelzimmer wird ein Zuschlag erhoben. Die endgültigen Preise sind abhängig von der Zahl der Teilnehmenden. Hinzu kommen die üblichen Eintrittsgelder, Benzinkosten (in Umlage) und die persönliche Verpflegung mittags und abends.

 

Gäste sind bei Veranstaltungen des StadtArchivVereins. immer herzlich willkommen!

 

Interessenten bitten wir möglichst bis zum 12. Februar 2024 um Anmeldung – schriftlich, telefonisch oder am einfachsten per E-Mail. Dabei benötigen wir folgende Angaben:

 

Name --- Wer fährt mit?

                        Allein/Personenzahl?

 

Zimmer --- Möchten Sie ein Doppel- oder ein Einzelzimmer?

                        Brauchen Sie eine besondere Ausstattung?

 

Auto --- Wird Mitfahrgelegenheit benötigt oder Fahrt mit dem eigenen Auto?

                        Könnte ggf. noch jemanden mitgenommen werden? Wieviel Plätze?

 

Ihre Anmeldung bitte per E-mail an: AchimPape@t-online.de

oder schriftlich an Stadtarchiv Garbsen, Lehmstraße 1, 30826 Garbsen OT Horst

                       

 

Wir freuen uns auf diese gemeinsame Exkursion.

 

 

Frühere Veranstaltungen von Stadtarchiv und

StadtArchivVerein

 

Sommertreff in Horst am 7. Juni 2023

Der StadtArchivVerein Garbsen war dabei.

Der Garbsener OT Horst war das Ziel dieser gemeinsamen Veranstaltung des Nieders. Landesvereins für Familienkunde e. V. (NLF) in Hannover und dem Heraldischen Verein »Zum Kleeblatt«.

Nach einer Besichtigung des Stadtarchivs in der Lehmstraße, zu der sich Archivleiter Sören Lindner spontan zur Verfügung gestellt hatte, begrüßte Hans-Peter Dege vom „Kleeblatt“ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zu denen sich mehrere Mitglieder des StadtArchivVereins Garbsen gesellt hatten (siehe Foto).

 

Die Gruppe begab sich dann zum nahegelegenen Horster Friedhof. Im Namen des StadtArchivVereins hatte Norbert Görth dort eine Führung angeboten. Auf dem seit dem 1.1.1900 existierenden Friedhof befinden sich einige imposante Grabdenkmäler, geschmückt mit diversen Wappen in Stein, zu denen er etwas über die dort begrabenen Persönlichkeiten –insbesondere aus dem Geschlecht der Familie Wedekind zur Horst stammend bzw. ihr durch Heirat zugehörig – vortragen konnte.

 

So erfuhren die angereisten Familienforscher und Wappenkundler zum Beispiel etwas über den früheren Neustädter Amtsgerichtsrat Maximilian le Juge, Nachfahre hugenottischer Flüchtlinge. Sein beruflicher Werdegang als Jurist hatte ihn von seiner Heimat Ostpreußen 1886 schließlich nach Neustadt a. Rbge. geführt. 1896 heiratete er Alwine Wedekind, die letzte Besitzerin des in Horst gelegenen „Wedekindshofes“, blieb mit ihr aber in Neustadt wohnen.

 

Später fanden beide ihre letzte Ruhe in Horst, wo 1903 schon Alwines Bruder Erich ein prächtiges Grabdenkmal bekommen hatte, heute das älteste auf dem Friedhof. Die Steinwappen der Familien le Juge und Wedekind fanden das Interesse der Gruppe, wie auch die anderen wappengeschmückten Grabplatten, zu denen es anschließend ging. Dabei konnte Görth insbesondere auf seine Recherchen für das 2022 (in der Reihe Edition Familienkunde Niedersachsen Nr. 17 des NLF) erschienene Buch „Der Wedekindshof – Geschichte und Struktur des Stammhofes der nieders. Familie Wedekind zur „Horst“ zurückgreifen.

 

So manchem in der Gruppe wurde dabei erst bewusst, welche Persönlichkeiten aus großen deutschen Geschlechtern in dem kleinen Dorf Horst begraben sind.

 

Danach führte ein kurzer Fußweg in die Frielinger Straße zum „Wedekindshof“. Der Horster Einwohner Fritz Fanisch ist dort bis zur Verrentung viele Jahre als Verwalter tätig gewesen und führte um das kürzlich komplett restaurierte Fachwerkhaus des jahrhundertealten Gutshofes. Er und seine Frau Helga fühlen sich bis heute eng mit dem „Betrieb“ verbunden und haben in Abwesenheit der Besitzerfamilie die Gäste willkommen geheißen.

 

Von dort holte Constanze Buch von „Homeyers Hof“ gegenüber die Gruppe ab – auf dem Tablett für alle Begrüßungscocktails balancierend. Auf der gemütlichen Tenne des denkmalgeschützten früheren Bauernhofes fand der Sommertreff seinen Abschluss mit einem guten Essen und anschließendem „Ahnenplausch“.

 

 

 

 

 

Veranstaltungen von Stadtarchiv und

StadtArchivVerein 2022

 

 

 

Tagesexkursion am 12. Juli 2022 nach Braunschweig.

"StadtArchivVerein Garbsen machte Ausflug nach Braunschweig" - so stand es in der Leine-Zeitung

Die Aktivitäten des StadtArchivVereins Garbsen kommen wieder in Gang. Kürzlich starteten 12 Mitglieder und Gäste zu einer seit langem beabsichtigten Tagesexkursion. Mit dem 9-Euro-Ticket in der Tasche ging es vom Treffpunkt Wissenschaftspark/Marienwerder zum Hauptbahnhof nach Hannover und weiter mit der Westfalenbahn nach Braunschweig. Dort wurde die Gruppe vor dem 2006 wieder errichteten Residenzschloss vom ehemaligen Braunschweiger Stadtkämmerer, Herrn Dr. Rainer Zirbeck, begrüßt, der sich auch im weiteren Tagesverlauf um sie kümmerte. Zuerst stand eine Besichtigung des Stadtarchivs auf dem Programm. Nach einer kurzen Einführung im Lesesaal und einem Blick in die Restaurierungswerkstatt zeigte der Archivleiter Dr. Henning Steinführer der Gruppe seine Schätze, darunter die ältesten Urkunden der Stadt. Auch wenn Dokumente, Akten und Exponate schon auf 10 Kilometer Regallänge verwahrt werden, ist im Stadtarchiv noch Platz auf weiteren 6 Kilometern.

Nach einem Blick von außen auf die Hauptfassade des klassizistischen Schlossbaues, hinter der sich außer dem Stadtarchiv und der Stadtbibliothek weitere Kultureinrichtungen der Stadt befinden und auf dessen Dach die größte Quadriga Europas mit einer Wagenlenkerin, der Stadtgöttin Brunoni, steht, führte Dr. Zirbeck durch die Schloss-Arkaden mit den zahlreichen Ladengeschäften Richtung Herzog Anton Ulrich-Museum. Nach der Stärkung im „Cafe und Bistro Antons“ ging es bei weiter gestiegenen Temperaturen zurück in die Altstadt, wo das Vereinsmitglied Achim Pape kundig durch die unter Heinrich den Löwen errichtete Stiftskirche St. Blasii führte, den heutigen Dom, Bischofskirche der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Braunschweig. In der Unterkirche befinden sich die Särge welfischer Fürsten und die Krypta mit den Särgen Heinrichs und seiner Frau Mathilde. Für den überwiegenden Teil der Gruppe bildete der anschließende Besuch der Burg Dankwarderode, wo unter anderem das Original des Braunschweiger Löwen und der Kaisermantel Ottos IV. zu besichtigen waren, den Abschluss des Programms. Während sie sich bei Eis und kühlen Getränken auf dem Altstadtmarkt erfrischten, zog es ein paar Unermüdliche noch in das Stadtgeschichtliche Museum.

Etwas erschöpft wurde gegen 17 Uhr die Heimfahrt angetreten. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass die alte Residenzstadt Braunschweig – in den letzten Jahren leider etwas in den Schatten der Landeshauptstadt Hannover geraten – geschichtlich und kulturell viel Interessantes zu bieten hat und der Besuch in jedem Fall eine Bereicherung gewesen ist.

 

 

Tagesexkursion am 25. Oktober 2022 nach Osnabrück.

StadtArchivVerein Garbsen e. v. besucht Friedensstadt Osnabrück

Neue Eindrücke mit alten Bekannten

Selbst das Wetter spielte mit, als 13 Mitglieder des StadtArchivVereins Garbsen sich in der vergangenen Woche nach Osnabrück aufmachten. Es war bereits der zweite Tagesausflug des Vereins in diesem Jahr. Am Bahnhof Altstadt nahmen Winfried und Rose Scholl die Gruppe in Empfang. Die ehemalige Garbsener Stadtarchivarin und ihr Mann leben seit 2019 in Osnabrück und konnten kundig über Geschichte und Gegenwart der „Friedensstadt“ berichten.

So erfuhren die Teilnehmer dieser Exkursion manches, was man bei einer Stadtführung nicht erfährt – wie zum Beispiel die Geschichte der sogenannten „Karolingischen Urkunden“. Bischof Benno II. fälschte sie im elften Jahrhundert, um den Stellenwert des fränkischen Herrschers Karl des Großen auf die Entstehung einer ersten Kirche, eines Bischofssitzes und einer Schule zu erhöhen, die sich heute als älteste Schule Deutschlands bezeichnet. Archivare im 19. Jahrhundert deckten die Fälschungen auf, doch im Wesentlichen konnte die Stadtarchäologie die Fakten bestätigen.

Am spätgotischen Rathaus übernahm der Osnabrücker Finanzvorstand Thomas Fillep die Führung – ein Fachkollege des ehemaligen Garbsener Stadtkämmerers und jetzigen Vorsitzenden des StadtArchivVereins, Heinz Landers. Fillep empfing die Gruppe im Friedenssaal, in dem 1648 nach 30 Kriegsjahren der „Westfälische Frieden“ verkündet wurde. Der parallel in Münster verkündete Friedensschluss gilt als erstes diplomatisch ausgehandeltes Kriegsende der Geschichte. Weiter ging es mit ihm in Räume, die üblicherweise nicht besichtigt werden dürfen, wobei er über aktuelle Schwerpunkte der Stadt und des Rates berichtete.

 

Vom siebengeschossigen Stadthaus – einem eindrucksvollen Backsteinhochhaus aus der Bauhauszeit – genoss die Gruppe einen tollen Blick auf das von „sieben Hügeln“ umgebene Osnabrück. Nach dem anschließenden Altstadtbummel, vorbei am Felix-Nussbaum-Haus, entworfen vom Architekten Daniel Libeskind, reiste die Gruppe voller positiver Eindrücke zurück. 

Für das nächste Jahr hat sich der Verein einen mehrtägigen Ausflug über das Himmelfahrts-Wochenende in den Unterelberaum vorgenommen. Dann sollen mehrere interessante Ziele zwischen Stade und Cuxhaven angesteuert werden. Gäste sind dabei immer herzlich willkommen.

Frühere Projekte:

Himmelfahrtsexkursion 2017 

Alle zwei Jahre wieder: StadtArchivVerein zum achten Mal auf großer Tour

 

 

 

 

 

Der Rheiner Stadtarchivar Dr. Thomas Giessmann (in der Mitte vor der Treppe stehend) führte den StadtArchivVerein durch die ehemalige Textilindustriestadt an der Ems. Foto: Yvonne Müller.

 

Vom 28.04. bis 01.05.2017 waren 17 Mitglieder des StadtArchivVereins e.V. unterwegs nach Burgsteinfurt, Emsbüren, Rheine, Kloster Bentlage und in den Niederlanden zur Festung Bourtange und schließlich in die Hansestadt Zwolle.

Die erste Station der Reise war das Archiv des Fürsten zu Bentheim und Steinfurt im Schloss Burgsteinfurt. Dank guter Kontakte des Stadtarchivs Garbsen zum LWL-Archivamt Westfalen/Münster übernahm Herr Dr. Gunnar Teske die fachkundige Führung durch Teile der Schlossanlage und das Privat-Archiv des Fürsten. In unmittelbarer Nähe der wundervollen Schlossanlage befindet sich die historische Gartenanlage Bagno. Ein schöner Spaziergang durch den Park endete am Konzerthaus, wo ebenfalls eine interessante Führung auf die Gruppe wartete.

Über Emsbüren ging die Reise weiter nach Rheine. Auch hier war es der Stadtarchivar, der bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Stadt deren historische und wirtschaftliche Entwicklung erläuterte. Das Kloster Bentlage und die Saline Gottesgabe, ganz in der Nähe, war der nächste Treffpunkt. Kunstwerke westfälischer Künstler und sakrale Schätze waren zu besichtigen. Das Gradierwerk mit seinen Nebengebäuden liegt eingebettet in einer wunderschönen Landschaft, wo sich viele Störche heimisch fühlen.

Über die Autobahn ging es weiter zur Festung Bourtange in den Niederlanden, einer Bastion aus dem Jahr 1742. Die Festungsunterkünfte der Soldaten, Offiziershäuser, alte Kanonen, das Pulvermagazin, die Zugangstore, Brücken, Gräben und Wälle sind Zeugnis vergangener Schlachten. Die ehemalige Synagoge, die protestantische Kirche und sein Pfarrhaus, eine Bockwind-und Rossmühle, der malerische Marktplatz geben ein lebendiges Bild der reichen Geschichte der Anlage, wo sich Handwerker, Händler und Landwirte ansiedelten und so konnte sich Bourtange zu einem blühenden Dorf entwickeln.

Das letzte Ziel der Exkursion war die Stadt Zwolle in den Niederlanden. Bei einem Stadtbummel durch die Innenstadt mit herrlichem Sonnenschein konnten die Mitglieder der Gruppe individuell die Sehenswürdigkeiten erkunden. Für den nächsten Tag war wiederum eine Archivführung vorgesehen.

Das „Historisch Centrum Overijssel“ in Zwolle befindet sich in einem großen modernen Gebäude, und verfügt über einen Bestand an zahlreichen Dokumenten, Urkunden, Handschriften, Bildern etc. Sie werden in Magazinen wohlverpackt, geordnet, in Findbüchern verzeichnet, digital erschlossen und sicher verwahrt. Der Direktor und der Archivar des Hauses erläuterten zu Beginn der Besichtigung die Struktur, die Aufgaben und die Nutzung dieses großen Archivs. Besonders interessant waren die Ausführungen von Herrn Johan Seekles über die Arbeitsweise der hauptamtlichen Mitarbeiter und deren Zusammenarbeit mit den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die auch in einem Erfahrungsaustausch mündeten. Der anschließende Rundgang durch das schöne weiträumige Gebäude mit seiner technischen Ausstattung machte diesen Besuch zu einem besonderen Höhepunkt der Reise.

Mit all den vielen Eindrücken, die diese Exkursion zu einem besonderen Erlebnis machten, traten die Mitglieder des StAV mit ihrem Vorsitzenden Heinz Landers und der Stadtarchivarin Rose Scholl wieder die Heimreise an.

 

Ingrid Schmidt am 02.05.2017

 

Himmelfahrtsexkursion 2015 führte nach Koblenz

Die viertägige Exkursion am 14.-17. Mai 2015 führte nach Koblenz.

(Bericht siehe Archivbrief Nr. 11 S. 4)

Am 26.4.2015, um 17.00 Uhr, Rathaus Garbsen -Rathaushalle: Ausstellungseröffnung "Der Griff nach den Sternen" 50 Jahre auf der Horst

Am 29.4.2015, um 17.00 Uhr, Rathaus Garbsen - Ratssaal: Podiumsgespräch

Herbstexkursion 2014 nach Bremen

 

Unsere Herbstexkursion 2015 führte uns diesmal nach Bremen. Nach der Führung im Staatsarchiv blickten lauter zufriedene Gesichter in die Kamera. Prof. Dr. Elmshäuser (7. von links) berichtete kurzweilig über verschwundene und wieder aufgetauchte Bestände und führte die Gruppe durch den modernen Besucherbereich, die Restaurierungswerkstatt und eines der Magazine, wo er wertvolle Urkunden präsentierte.

Das Wetter spielte auch mit, so dass einige ihre Mittagspause noch unter freiem Himmel verbrachten. Am „Roland“ traf man sich zur Führung durch das Rathaus, das im Inneren so manchen Schatz birgt – unter anderem einen Raum, den der Worpsweder Künstler Heinrich Vogeler komplett im Jugendstil ausstattete.

Und irgendwann traf man sich wieder zur Heimfahrt im Zug… die allerdings etwas länger dauerte, weil die Bahn zwischen Nienburg und Neustadt nur im Schritttempo fahren konnte: Betriebsstörung! Aber wen stört das schon, wenn man mit netten Menschen auf Reisen ist…

 

Himmelfahrtsexkursion 2013

 

-Ein Reisebericht-

 



Kulturelle Highlights von Sachsen- Anhalt

 

Der Auftakt zu den vielfältigen Führungen, Begegnungen und Besichtigungen erfolgte an der Gedenkstätte des “Grenzübergangspunkt(s) Marienborn”. Der

Leiter der Gedenkstätte führte uns über das Gelände. Anschließend schilderte
ein Zeitzeuge, Sohn einer Funktionärsfamilie, anschaulich und in bewegenden
Worten seine rebellische Jugend, seine Inhaftierung und wie die Staatsorgane
der DDR ihn schließlich nach seinem Ausreiseantrag zum Verkauf an den Westen
“freistellten”.

 

Das nächste Ziel war Merseburg mit einer Domführung, während der auch einer der
berühmten Zaubersprüche im Stil der Gruppe Ougenweide vorgetragen
wurde.In der Brauereigaststätte SCHAD in Halle klang der erste Tag aus.

 

Im Zentrum des nächsten Tages stand die Stadt Halle, zunächst der obligatorische Besuch des Stadtarchivs, zentral gelegen neben dem Rathaus. Die Stadtarchivarin zeigte uns die schön gestalteten Räume des nach 1990 renovierten Archivs und die gut ausgestatteten Arbeitsplätze ihrer neuneinhalb hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Frau Altmann nutzte die Gunst der Stunde: Sie trug ein Osterwalder Koppelknechtproblem vor
und erhielt weiterführende Hinweise.

 

Beim Stadtrundgang am Nachmittag besuchten wir einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, aber er zeigte uns auch, dass wir noch länger in Halle bleiben müßten, um viele weitere Sehenswürdigkeiten zu würdigen:

 



  • die Nebra-Scheibe im Vor-und Frühgeschichtlichen
    Museum,
  • den “Stadtgottesacker”, einen Friedhof im Stil der italienischen
    Renaissance,
  • die Nolde-Ausstellung in der Moritzburg,
  • eine Bootsfahrt entlang
    “der Saale hellem Strande”,u.v.m.

Der Samstag stand im Zeichen des Bauhauses und der “Meisterhäuser” in Dessau sowie der Gartenbaukunst in Oranienbaum.

 

 

  

Die Führung durch die Franckesche Stiftung beendete am Sonntagvormittag unsere kurze Reise. Dort bestaunten wir die Kuriositäten der ersten deutschen Realiensammlung für
den Schulunterricht an der im 18. Jahrhundert neuen Realschule, die Schulbildung nicht nur für die gesellschaftliche Oberschicht anbot.

 

 

Die Sonne hat es an den Exkursionstagen mit uns gut gemeint, die Organisation der Reise war perfekt, - vielen Dank an das Orga-Team -, so dass alle rundum zufrieden nach Hause fuhren.

 

 



 

Peter Bartel,im Mai 2013

Unsere bisherigen Projekte und Veranstaltungen:

Bücher:

  • Havelse im Fokus: StadtArchivVerein (Hrsg.), 2007.
  • "Wählbar sind die unbescholtenen Männer" Karl-Heinz Grotjahn, StadtArchivVerein (Hrsg.), 2011.

Vortragsreihe:

  • Lebensspuren 2012

 

Ortstermine:

  • Rundgang durch Heitlingen, 2007.
  • Rundgang durch Schloß Ricklingen, 2008.
  • Rundgang durch Meyenfeld, 2009.
  • Rundgang durch Frielingen, 2010.
  • Rundgang durch Havelse, 2011.
  • Rundgang durch Horst, 2012.
  • Rundgang durch Berenbostel, 2013.
  • Rundgang durch Altgarbsen, 2014.
  • Rundgang durch Stelingen, 2015.



Viertägige Himmelfahrtsexkursionen im Zwei-Jahres-Rhythmus

  • In Planung: Niederlande und Emsland (Rheine; Termin diesmal nicht Himmelfahrt 2017)
  • Mittelrhein – Mosel – Lahn (Koblenz), 2015
  • Sachsen-Anhalt (Halle), 2013
  • Thüringen (Weimar), 2011
  • Ruhrgebiet (Bochum), 2009
  • Köln und die Nordeifel (Euskirchen), 2007
  • Niederrhein (Emmerich), 2005
  • Posen, Gnesen, Thorn (Polnische Partnerstadt Wrzesnia), 2003

Tages- und Halbtagsexkursionen:

  • Stadtarchiv und Altstadt Hameln, 2016
  • Staatsarchiv und Rathaus Bremen, 2014
  • Stadtarchiv Barsinghausen und berggeschichtliche Deisterwanderung, 2012
  • Stadtarchiv und Altstadt Goslar, 2011
  • Stasi-Unterlagenbehörde/-museum sowie Gedenkstätte Hohenschönhausen, Berlin 2009
  • Archiv der Gedenkstätte Bergen-Belsen, 2010
  • Stadtarchiv, Dom und Altstadt Braunschweig, 2008
  • Nds. Landesverein für Familienkunde Hannover, 2007
  • Staatsarchiv und Rathaus Osnabrück, 2006,
  • Kirchenbuchamt Hannover, 2006
  • Kreisarchiv Hannover, 2004
  • Romantik Bad Rehburg, 2004 (teils per Rad)
  • Bistumsarchiv Hildesheim, 2004
  • Staatsarchiv und Herzog-Albrecht Bibliothek Wolfenbüttel, 2003,
  • Stadtarchiv Langenhagen, 2003

Frühere Tagesziele: Kommunalarchiv und Preußenmuseum Minden, Stadtarchiv Schönebeck (Elbe), frühere Halbtagsziele: Stadtarchiv Wunstorf, Stadtarchiv Hannover, Archiv der Tierärztlichen Hochschule Hannover

 

 

 

Eckard Steigerwald bei der Deister-Exkursion, 2012
Ortstermin Berenbostel, 2013

Ortstermin 2014 Altgarbsen

 

Fast fünfzig Mitglieder und Freunde des StadtArchivVereins fanden sich Ende Mai bei bestem Wetter zum Spaziergang durch Altgarbsen ein. Der Weg führte vom Kastanienplatz über den Mühlenberg und das Tiefe Moor zum Eichenpark und weiter über den Pottberg und das Friedhofsgelände zur Calenberger Straße.

Prof. Dr. Hans-Dieter Stölting leitete den Rundgang kenntnisreich und befriedigte die Neugier aller Teilnehmer. So sorgte er für einen angenehmen Nachmittag, an dem jeder etwas bisher Unbekanntes über Altgarbsen  lernte. Der Verein dankt herzlich!

 

Ortstermin Altgarbsen, 2014